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Kirchenvorstände werden am 17. und 18. November gewählt

14.11.2018

Mit der Stimme echten Einfluss auf die kirchliche Arbeit vor Ort nehmen


Am kommenden Wochenende werden die Katholiken in Nordrhein-Westfalen zur Wahlurne gebeten. Rund 2.600 Mandate in den Kirchenvorständen gilt es alleine im Erzbistum Paderborn neu zu besetzen. Turnusmäßig endet nach einer sechsjährigen Amtsperiode für die Hälfte der gewählten Kirchenvorstände die Wahlzeit. „Mit ihrer Wahl haben die Gemeindemitglieder eine echte Einflussmöglichkeit darauf, wie die Finanzen und Ressourcen vor Ort eingesetzt werden, um optimale Rahmenbedingungen für die pastorale Arbeit zu schaffen“, erklärt Erzbischof Hans-Josef Becker und ruft dazu auf, am Wochenende das Wahlrecht aktiv wahrzunehmen.

Der Kirchenvorstand ist für die Kirchenverwaltung und die Finanzen vor Ort zuständig und stellt damit wichtige Weichen für die Zukunft der Gemeinden. Mit der Abgabe der Stimme bei der Wahl nimmt man also direkt Einfluss auf die Arbeit in der Gemeinde. „Die Verwaltung des Kirchenvermögens ist vor Ort in den Gemeinden eine wichtige und häufig auch umfangreiche und komplizierte Angelegenheit. Die Kirchenvorstände leisten diesen wichtigen Dienst in einem Wahlehrenamt, und dafür gilt Ihnen unser Dank und unser Respekt“, spricht Erzbischof Hans-Josef Becker den ehrenamtlichen Mandatsträger Dank und Anerkennung aus.  

Insbesondere in den Bereichen Buchhaltung und Haushaltsplanung, Immobilien- und Liegenschaftsverwaltung, Personal und Kindertagesstätten gebe es viele Vorschriften und Gesetze zu berücksichtigen. Eine besondere Herausforderung für die Kirchenvorstände. Hier bieten die Gemeindeverbände wichtige Hilfestellungen. „Viele Aufgaben sind organisatorisch und rechtlich sehr komplex und stellen hohe Anforderungen an das Ehrenamt“, führt Josef Mertens im Gespräch aus. Er ist Geschäftsführer der Gemeindeverbände Hellweg, Siegerland-Südsauerland und Hochsauerland-Waldeck und betreut damit ein Verwaltungsgebiet, welchen von Hamm bis Siegen reicht. Gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es seine Aufgabe, den Kirchenvorständen professionelle und kompetente Unterstützung zu gewähren und er hat damit einen tiefen Einblick in die praktische Arbeit der Kirchenvorstände.

„Hohe Wahlbeteiligung ist Rückendeckung und

Unterstützung für gewählte Kirchenvorstände.“

Um den Kirchenvorständen für ihr anspruchsvolles Amt eine breite demokratische Legitimation zu geben, sind alle Katholiken aufgefordert, von ihrem Wahlrecht am kommenden Wochenende Gebrauch zu machen. Eine hohe Wahlbeteiligung sei für die Kandidaten auch eine Wertschätzung und zeige ihnen, dass sie sich als gewählte Vertreter auf die Rückendeckung und Unterstützung der Gemeinde verlassen können, so berichten die Verantwortlichen.

Über die Wahllokale und zum Beispiel auch die Möglichkeit zur Briefwahl informiert vor Ort das Pfarrbüro oder die Gemeinden haben alle wichtigen Informationen in Aushängen zusammengefasst.