FAQ

Eine Darstellung zu Hintergründen und Entwicklungen der Kirchensteuer gibt die ►Power-Point-Präsentation zur Kirchensteuer auf der Internetseite ►www.erzbistum-paderborn.de. Über steuerrechtliche Vorgaben für einzelne Tätigkeitsbereiche einer Kirchengemeinde informiert die Broschüre „Steuerpflichten der Kirchengemeinden“ des Erzbischöflichen Generalvikariates. Die Broschüre wurde 2011 an alle Kirchengemeinden versandt und ist als ►PDF-Datei abrufbar.

Generell kommt gern ein Mitarbeiter des Gemeindeverbandes oder des Generalvikariates in die Kirchengemeinden, um Sie zu beraten. Sobald der Prozess der Gründung des pastoralen Raumes ansteht, stehen Ihnen zwei Berater und ein Außendienstmitarbeiter der Gemeindeverbände zur Seite, die Sie begleiten und beraten.

Ja, mit Beginn der Planungsphase der pastoralen Räume erhalten der Pfarrer und die geschäftsführenden stellvertretenden Vorsitzenden der Kirchenvorstände Unterstützung in der Verwaltungsarbeit durch einen Mitarbeiter des Gemeindeverbandes, der mit einem deutlichen Beschäftigungsumfang für den pastoralen Raum tätig ist. Die Außendienstmitarbeiter sind im Schnitt jeweils an einem Tag in der Woche für den pastoralen Raum tätig.

Da die Verwaltungsaufgaben der Kirchengemeinden in der Regel den Gemeindeverbänden übertragen sind, kommt die Beschäftigung eines Rendanten (Rechnungsführers) grundsätzlich nicht mehr in Betracht (►Geschäftsanweisung für die Verwaltung des Vermögens in den Kirchengemeinden (KA 152 (2009), Nr. 106)). Mit dem Angebot der so genannten Außendienstmitarbeiter (ADM) werden die pastoralen Räume durch einen unmittelbar am Ort tätigen Mitarbeiter des Gemeindeverbandes unterstützt.

Die Arbeit im pastoralen Raum – oder in Kirchengemeinden die auf dem Weg zum pastoralen Raum sind – wird durch den Gemeindeverband mit einem Außendienstmitarbeiter (ADM) unterstützt. Die Außendienstmitarbeiter haben die Aufgabe, Pfarrer und Kirchenvorstände durch ortsnahe Begleitung bei den Verwaltungsaufgaben für den pastoralen Raum zu unterstützen. Dabei sollen sie nicht als Profis die Arbeit am Ort wegnehmen, sondern die Pfarrer und Kirchenvorstände dazu in die Lage versetzen, ihre Ämter gut auszufüllen – zum Beispiel, in dem sie im Gespräch oder in Beschlussvorlagen die nötigen fachlichen Aspekte darstellen. Auf das ADM-Angebot erhalten wir deutlich überwiegend positive Rückmeldungen aus den pastoralen Räumen.

Ist der Pfarrer im Urlaub, kann der stellvertretende Vorsitzende den Pfarrer in Angelegenheiten der Vermögensverwaltung vertreten. Tritt eine Situation ein, bei der Gefahr in Verzug ist, sollte der Gemeindeverband um Unterstützung angefragt werden.

Für akute Baumaßnahme kann eine Vorabgenehmigung erteilt werden. Erst wenn diese vorliegt, darf die Maßnahme begonnen werden. Der Gemeindeverband und das Bauamt im Erzbischöflichen Generalvikariat unterstützen in solchen Fällen, in ganz eiligen Fällen auch auf Anruf.

Da sich das Generalvikariat bei betriebsnotwendigen Gebäuden (►Was heißt betriebsnotwendig?) an den Baukosten beteiligt, muss auch bei einem Antrag auf Vorgenehmigung der vorgesehene Kostenrahmen dargestellt werden. So kann es notwendig sein, schnell einen Wohnraum für einen Geistlichen bereit zu stellen. Es ist dabei aber darauf zu achten, dass die eingesetzten Mittel den Standards entsprechend verwendet werden. Das Generalvikariat hilft Ihnen gerne dabei, die vertretbare Verwendung der Mittel auch bei Vorabgenehmigungen zu gewährleisten.

Nein. Die einschlägige Rechtssprechung sagt klar, dass genehmigungspflichtige Beschlüsse erst mit der Genehmigung rechtsgültig sind. Welche Beschlüsse in diese Genehmigungspflicht fallen, das nennt u.a. ►Artikel 7 der Geschäftsanweisung für die Verwaltung des Vermögens in den Kirchengemeinden (KA 152 (2009), Nr. 106). Es ist daher ratsam, Beschlüsse unmittelbar zu protokollieren und den jeweiligen Auszug aus dem Protokollbuch über den Gemeindeverband zur Genehmigung an das Generalvikariat zu leiten.

Liegen triftige Gründe vor, ist eine Abweichung (zum Beispiel vom Mittelwert der ortsüblichen Miete) durchaus möglich. In solchen Fällen empfiehlt sich die Absprache darüber mit dem Gemeindeverband.

Das Erzbischöfliche Generalvikariat hält dazu die Broschüre „Versicherungsschutz im Erzbistum Paderborn“ vor. Die Broschüre informiert über Gefahren und Gefährdungen im Alltag des kirchlichen Lebens und wie dagegen vorgesorgt, vorgebeugt und versichert werden soll. Aus der Erfahrung vieler Jahre sind Hinweise und Anmerkungen zu Detailfragen gesammelt und unter den einzelnen Versicherungsarten aufgeführt worden. Die Broschüre ist als ►PDF-Datei abrufbar auf der Internetseite ►www.erzbistum-paderborn.de.

Grundsätzlich sollte der Weg über die zuständigen Gemeindeverbände gewählt werden. Es ist aber durchaus möglich, auch Schadenmeldungen direkt an die PBA Uerlichs + Finger Versicherungsvermittlungs-GmbH zu schicken.

Ja, alle die im Auftrage der Kirchengemeinde beim Pfarrfest handeln sind in der Haftpflicht- wie auch in der Unfallversicherung des Erzbistums mitversichert.

Grundsätzlich ist die Tätigkeit als Sicherheitsbeauftragter einer Kirchengemeinde im Rahmen und Umfange des bestehenden Sammel-Haftpflichtvertrages mitversichert, solange die Tätigkeit für die Kirchengemeinde und nicht berufsmäßig ausgeübt wird. Versichert gelten fahrlässig und/oder grob fahrlässig verursachte Schäden.

Wie Bewertungen vorzunehmen sind, das stellt die 2011 in Kraft gesetzte ►Bilanzierungsrichtlinie des Erzbistums Paderborn dar – sie kann bei der Finanzabteilung des Erzbischöflichen Generalvikariats angefordert werden oder ist als ►PDF-DATEI abrufbar auf der Internetseite ►www.erzbistum-paderborn.de.

Die Bewertungen für nicht betriebsnotwendige Gebäude sind bereits erfolgt und in der Regel am Ertragswertverfahren ausgerichtet. Für die noch ausstehende Bewertung von Dienstgebäuden sind einheitliche Vorgaben derzeit in der Entwicklung.

Der Stand der Bewertung der Liegenschaften für die nicht betriebsnotwendigen Liegenschaften kann im Gemeindeverband erfragt werden, soweit dort Verträge mit den entsprechenden Anbietern geschlossen wurden.

Abschreibungen drücken den Wertverlust/Verbrauch einer Anlage/eines Gutes in Geld aus. Die Abschreibungen wirken sich auf die Ergebnisrechnung (Gewinn- und Verlustrechnung) aus, führen aber nicht zu einem unmittelbaren Geldabfluss. Wenn zum Ausgleich des Werteverlusts Rücklagen für Renovierungen oder Ersatzbeschaffungen gebildet werden, dann sind sie zum Beispiel auf einem Sparbuch, das für Renovierungszwecke vom Gemeindeverband angelegt wird, wieder zu finden.

Abschreibungen werden erst dann vorgenommen und gebucht, wenn ein Objekt bewertet ist. Die Bewertung erfolgt durch den Gemeindeverband anhand von Bewertungsrichtlinien, aus der auch die Höhe der jährlichen Abschreibung ermittelt wird.

Zunächst werden Neuanschaffungen – wenn sie durch den Gemeindeverband gebucht werden – sofort ins Inventarverzeichnis (im Wege der Anlagenbuchhaltung) aufgenommen. Lassen Sie deshalb auch Anschaffungen aus Spenden- und Kollekten über den Gemeindeverband bearbeiten, damit die Anschaffungen direkt inventarisiert werden. Altbestände werden später nach und nach erfasst.

Im Bereich "Service" unserer Hompage können Sie sich unter dem Formular-Downlads das Fahrtenbuch herunterladen.

Diese Formular ist gewissenhaft auszufüllen und von einer anderen befähigten Person zur Zahlung anzuweisen.

Dann muss das Formular nur noch bei uns eingereicht werden.

Bitte beachten Sie das die Fahrtkostenerstattungen nicht durch Sie selbst selbst zur Zahlung angewiesen werden können.

Im Bereich "Service" unserer Hompage steht eine Erläuterung der Gehaltsmitteilung für Sie zum Download bereit.