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Verbandsversammlung des Gemeindeverbandes Hochsauerland-Waldeck

05.12.2017

"Im Wandel das Profil bewahren"


Unterschiedliche Perspektiven von Kreuzen stimmten die Mitglieder der Verbandsvertreterversammlung des Gemeindeverbandes Hochsauerland-Waldeck auf die zukünftigen Weichenstellungen ein: Ein Kreuz ist lässig in eine Jeans gesteckt, ein anderes Kreuz aus dem Hemd eines KZ-Häftlings in Buchenwald gefaltet. Weitere Motive des Bürener Fotografen Jürgen Kemper zeigen Kreuze auf den Bergen der Alpen oder auf einem amerikanischen Soldatenfriedhof. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, diese Ausstellung am heutigen Abend zu zeigen: Schließlich bleibt die Botschaft des Kreuzes immer gleich – selbst, wenn sich die Umgebungen und Blicke auf das Kreuz immer wieder verändern“, betonte Josef Mertens als Geschäftsführer des Gemeindeverbandes Hochsauerland-Waldeck zu Beginn der Veranstaltung. „Auch als katholische Kirche können wir auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren – und trotzdem unser Profil und unsere Inhalte bewahren“, erklärte Dechant Georg Schröder als Vorsitzender der Verbandsvertreterversammlung im Vorfeld der Veranstaltung.  
Praktisches Beispiel für Veränderung sind die Einführung von „Verwaltungsleitungen“ mit dem Ziel, die Pfarrer und ehrenamtlichen Mitarbeiter – beispielsweise im Kirchenvorstand - weiter zu entlasten: „Die Verwaltungsleitungen sind direkt im Pastoralen Raum angesiedelt, so dass die notwendige Nähe gegeben ist“, betonte Ingrid Schülke als stellvertretende Geschäftsführerin und Standortleitung des Gemeindeverbandes Hochsauerland-Waldeck. „Gleichzeitig bleiben die Verwaltungsleitungen auch weiterhin ein zentraler Teil unseres Teams, so dass der ständige Austausch und Kontakt zu den Kollegen des Gemeindeverbandes  gewährleistet ist.“ Im Rahmen der einjährigen Pilot-Phase sei zu klären, welche Aufgaben von Seiten der Verwaltungsleitung konkret übernommen werden. „Die bistumsweite Einführung dieses Modells ist dann für 2019 geplant.“ Ein weiteres Beispiel von Veränderung sind die neuen Bauförderrichtlinien, die zukünftig eine bis zu 90-prozentige Förderung (bislang maximal 75 Prozent) durch das Erzbistum Paderborn ermöglichen: „Allerdings gilt das nur für Gebäude, die in Zukunft wirklich für die Pastoral gebraucht werden und für die es ein überzeugendes Konzept gibt“, machte Ingrid Schülke das Prinzip der neuen Richtlinie deutlich.
Auch innerhalb der Strukturen gibt es auf dem Weg zur Fusion der Gemeindeverbände in Meschede, Soest und Olpe zum „Kooperationsraum Mitte“ weitere Veränderungen: Josef Mertens wird zum 1. Februar 2018 auch die Geschäftsführung des Gemeindeverbandes Siegerland-Südsauerland übernehmen. Dafür bekam er von den Mitgliedern der Verbandsvertreterversammlung breite Rückendeckung. „Mir ist es wichtig, dass alle zukünftigen Schritte gemeinsam, aus Überzeugung und in großem Einvernehmen geschehen“, betonte Josef Mertens. Bis spätestens zum Jahr 2025 solle die Neuorganisation aller Gemeindeverbände im gesamten Erzbistum Paderborn umgesetzt sein.
Nachdem Jutta Loke, ebenfalls stellvertretende Geschäftsführerin und Standortleitung des Gemeindeverbandes in Soest, über die zukünftigen Angebote des Gemeindeverbandes informiert hatte – beispielsweise die weitere Qualifizierung von Kirchenvorstandsmitgliedern- ging es zum Abschluss der Versammlung noch einmal um konkrete Zahlen: Hans-Robert Schrewe informierte aus dem Kirchensteuerrat, der für 2017 entgegen der Prognosen aus dem vergangenen Jahr einen Anstieg der Kirchensteuererträge im Erzbistum Paderborn erwartet. Kirsten Janning, Leiterin des Fachbereichs Finanzen, stellte die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahrs sowie die Planungen für 2018 vor. Sowohl Jahresabschluss als auch der Haushaltsplan wurden von der Versammlung mit hoher Zustimmung angenommen.